was in berlin besser ist, 1. teil

lecker lecker hallumi im brot:

hallumi im brot

meine neu entdeckte lieblingsspeise, hier an jeder ecke zu haben.

bäh!

ich wollte doch eigentlich sommerurlaub machen! was soll denn das?

blödes postfach

aus unerfindlichen gründen kann ich seit 3 tagen nicht mehr auf mein standard-mail-postfach zugreifen. da der moderne mensch aber ja nicht nur eine e-mail-adresse hat, habe ich jetzt mal eine andere adresse in das kontaktformular eingebaut, über die ich, bis die andere sich wieder beruhigt hat, erreichbar bin. mach das hier nur mal bekannt, falls mir jemand geschrieben hat und eine antwort erwartet, ggf. bitte nochmal melden.

zottel-kongress

angedacht zur lockeren inspiration für mögliche prüfungsthemen, entwickelte sich der besuch des oder auch der buko 29 doch stärker in richtung chilliges auf-der-wiese-rumgehänge mit hohem socialising-faktor. voküfraß vs. lecker kuchen wir kamen meist pünktlich zum pausenbeginn, das essen wurde jedoch leider von tag zu tag schlimmer. am freitag gab es zum glück noch leckere rhabarber-sahne-torte (siehe bild, logischerweise nicht von der vokü). verwunderlich, wie beliebt wursthaare doch immer noch sind.
ein paar veranstaltungen dann doch mitgenommen, den auftakt mit podiumsdiskussion eher so halb, aber gestern immerhin zwei workshops besucht. zunächst über die rolle des öls in lateinamerika, was sich allerdings eher zu einem typischen raul-zelik-erzählt-anekdoten-über-venezuela-und-andere-stellen- fragen-über-die-basisbewegungen-vortrag entwickelte. im anschluss über spaces of fear, das war ganz interessant, die situation in brandenburgischen städten aus der rolle der angsthabenden, eine kritische betrachtung des begriffs der no-go-areas, der eine sicherheit an anderen orten suggeriert.
gsp-freunde belästigten meine kapitallesende mitbewohnerin mit besserwisserischen kapital-lesekurs-angeboten, ansonsten aber auch viele nette und teilweise lange nicht gesehene leute getroffen.

planetarium

saltandvinegar hat einen netten neuen blogplaneten zusammengestellt, auf dem überraschenderweise auch kristi die ehre zuteil wurde, ihr geschreibsel einer *noch* breiteren öffentlichkeit zu präsentieren. da fühl ich mich ja fast in der pflicht, inmitten der ganzen politblogs auch mal wieder was *ernsthaftes* abzulassen!

erstaunliche antizipation

ich hatte es im gefühl, dass es gut wird – aber die erwartungen wurden noch übertroffen. gestern habe ich kwalle kennengelernt und mit zehn stunden meinen bisherigen blind-date-rekord gebrochen: es war einfach schön. das gefühl, sich mit jemandem unglaublich viel zu sagen zu haben, vertrautheit gepaart mit neugier.
mit kwalle hat sogar das reggae-tanzen spaß gemacht. meine diesbezüglichen künste haben anscheinend noch nicht ganz überzeugt, ich hoffe aber, mich vielleicht im elektro-fach besser schlagen zu können :-)

die sonne scheint

heute nacht habe ich in einem zimmer von einer person geschlafen, die ich noch nie gesehen habe. eine unordnung, die nicht meine eigene ist, wirkt gleich ganz anders. vorhänge aus nationalfahnen, ich sehe die farben schwarz-rot-gold, bin kurz geschockt, aber nach anheben der darüberhängenden blau-weiß-roten fahne kommen beruhigenderweise hammer und zirkel zum vorschein. hätte mich auch sehr gewundert … wie automatisch wandert der blick in das bücherregal, auf die dvd-sammlung, auf herumliegende gegenstände. keineswegs mit der intention, herumzuschnüffeln, aber doch mit einer gewissen neugier, die vom anstand in zaum gehalten werden muss. ein zimmer kann ja doch so einiges über den_die bewohner_in aussagen. was würden wohl unbekannte schlafgäste ob meines zimmers von mir denken?

beim aufwachen scheint die sonne und die vögel zwitschern fröhlich. es wird bestimmt ein schöner tag. ferien sind großartig, und ich bin ein bisschen aufgeregt.

benefiz

nachdem ich am freitag aufgrund zuvieler optionen das ausgehen letztlich ganz verplant hatte (wie soll das erst in der großen stadt werden?), musste ich doch wenigstens gestern alle meine energie zusammennehmen. so stand die benefizparty für die lesbisch-schwulen filmtage auf dem programm, ein klassiker, den ich mir auch seit jahren nicht habe entgehen lassen.
die showeinlagen auf dem open stage leider komplett verpasst, dafür aber doch recht viel getanzt. bei stücken wie sunday, bloody sunday und killing in the name of fühlte ich mich zwischenzeitlich an meine ersten discoabende anfang der neunziger im jugendzentrum zurückversetzt. ansonsten viele attraktive menschen beobachtet, ohne allerdings mit jemandem näher in kontakt zu treten. positiv fiel mir auf, dass nachdem ein betrunkener typ angesetzt hatte, mich zu belästigen, dieser ohne mein zutun erwarnt wurde und ich später gebeten worden war, einfach bescheid zu sagen, wenn er weiter nerven sollte. ein mechanismus, der zuletzt oftmals nicht so funktioniert hatte, wie frau es sich wünschen würde.
auch nachdem alle meine bezugspersonen sich verabschiedet hatten, hielt ich die stellung. es ist ein bisschen wie ein nachholbedürfnis, gespickt mit entscheidungsunfähigkeit. galt bis vor zwei wochen stets die devise, so früh wie möglich wieder nach hause zu gehen, um am nächsten tag noch etwas zu schaffen, stand ich nun vor der frage: ist es nun sinnvoller auf der party noch ne stunde länger zu verbleiben oder am nächsten tag ein bisschen mehr im netz rumzuhängen? ich mag es ja sehr, lange auf partys zu verweilen, gerade wenn alle freund_innen und bekannten schon weg sind, erspart man sich die abschiedszeremonien bzw. die diesbezüglichen entscheidungen. das ist ja immer so eine sache, wen grüße ich, wen umarme ich, wen ignoriere ich, wer ist dann beleidigt?
als dann irgendwann das gefühl eintrat, fast im stehen einschlafen zu können, merkte ich dann, das es wohl gereicht hatte. auf der rückfahrt noch das vogelkonzert genossen, dass sich im morgengrauen wie ein klangteppich über die stadt ausbreitet. auch wenn die wärme noch etwas zu wünschen übrig lässt, doch ein untrügliches erkennungszeichen des sommers.

achtung

es ist schon schlimm, aber es wird noch schlimmer. deutschland-terror überall. ab nächsten montag auch beim discounter:

iro und hut

es gibt keine dummen fragen

nachdem ein_e googler_in wissen wollte „wie mache ich richtig selbstbefriedigung“, hatte ich kurz überlegt, ob es wohl mal wieder zeit für ein neues how-to wäre und damit endlich die rubrik „sexualität und wahrheit“ mit tollen tipps vom dr.-kristi-team eröffnet werden könnte. da aber bereits der nachstehende treffer ein reichhaltiges angebot an diesbezüglichen anleitungen bereithält, mache ich mir jetzt nicht die mühe, sondern warte einfach auf die nächste frage.







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