hat da jemand ein problem?

interessant, was die leute so über mich denken:

Die Tante, von der der schreibt, ist genau so doof, wie er selber und noch nicht mal sexy

Eine anonyme Person meint, Kristi sei eine “Unverschämtheit für den guten Geschmack”.

ich bin etwas empört: wenn man mich schon beleidigt, dann bitte nicht anonym, denn ansonsten muss ich bezweifeln, dass diese urteile auf realweltlich verifizierten wahrnehmungen basieren.

partyausflug

bevor ich mich jetzt gleich ins lernen für die nächste klausur stürze, möchte ich meinen verehrten leser_innen doch nicht vorenthalten, dass ich ein schönes wochenende in berlin verbracht habe. minipli 225am freitag ging’s zur peng!peng!megapeng!-party mit auftritt von minipli 225. so hundertprozentig überzeugend war das zwar alles nicht, zwischenzeitlich immerhin ein bisschen getanzt, doch die party auch schon um halb vier zu ende – aber ich war ja gut begleitet, und da geht man ja auch gerne mal früher nach hause … eine verabredung mit torsun brachte uns schließlich auf dem rückweg noch die bekanntschaft mit atomsommer ein, mit dem, wie sich herausstellte, ich nicht nur virtuelle bekannte teile. dementsprechend traf man sich auf der wg-einweihungs-party am samstag auch schon wieder, dort war es auch ohne tanz ganz nett, etwas kleiner als erwartet, aber dafür nette leute, die wohnung mal wieder super (freu mich auch schon auf die dortige wg-suche!), musik sehr angenehm und die karaoke blieb glücklicherweise ein kurzes vergnügen.
zwischendurch noch ein paar freund_innen getroffen, kulinarischen und anderen genüssen gefrönt und schließlich eigenhändig die ganze autostrecke bewältigt, für mich als selten fahrende doch eine herausforderung! die zeit wird jetzt zwar immer knapper, aber so ein wochenende mal rauszukommen, hat sich doch auf jeden fall gelohnt.

glückwunschadresse

der liebste feiert heute ersten blog-geburtstag. ich gratuliere ganz herzlich!

eine schlechte und zwei gute nachrichten

erschreckend unerfreulich:

DGB-Jugend wollte bei einem Infoabend Rechtsextremen den Zutritt verweigern. Als die dennoch anrücken, tritt die Polizei auf den Plan: Entweder werden die Nazis eingelassen – oder die Veranstaltung vorzeitig abgebrochen

andreas speit berichtet in der taz hamburg über einen polizeilich legitimierten nazi-angriff, wie man so einen in der „coolen hansestadt“ bisher nicht gekannt hat.

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allgemein erfreulich:

Nach über dreistündiger Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht Köln hat die Polizei am 16. November 2006 durch Teilnehmerinnen des 6. antirassistischen Grenzcamps in drei Klagepunkten eine Niederlage erlitten. Das Grenzcamp hatte im Jahr 2003 seit dem 30. Juli auf den Poller Wiesen als rechtmäßig angemeldete Versammlung seine Zelte aufgeschlagen und war am 9. August 2003 von der Kölner Polizei mit über 2000 BeamtInnen geräumt worden.

die soligruppe 6. antirassistisches grenzcamp berichtet auf indymedia von dem bisher erfolgreichen verfahren. die bestätigung, dass die ganze räumung rechtswidrig war, steht allerdings noch aus.

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persönlich höchst erfreulich:

das kann jetzt nochmal gefeiert werden, denn dem entscheidenden leser hat das werk sehr gut gefallen.

auswärts gefeiert

die review eines wunderschönen verlängerten wochenendes findet sich hier, ich hätte sie nicht besser schreiben können. bleibt mir nur noch, die fotos von dem konzert zu zeigen:

world inferno friendship society

robocop kraus

shopping-odyssee mit happy end

da meine geliebten braunen airwalks nach rund zweieinhalb jahren anfangen durchzunässen und somit nicht gerade wintertauglich scheinen, war es mal wieder an der zeit, neue schuhe zu kaufen. als alteingesessene kenne ich ja eigentlich die einschlägigen geschäfte der stadt, doch diesmal schien es wirklich schwierig. bei titus, wo ich letztes mal den glücklichen kauf machte, gab es zwar eine große auswahl interessanter modelle, aber da ich die gewohnheit (oder den anspruch) habe, turschuhe nur reduziert zu kaufen und bei diesen nicht das passende dabei war, konnte ich mich nicht zu eine 80-euro-kauf durchringen und setze die suche fort. gestern also in die innenstadt und sämtliche sport- und schuhgeschäfte abgeklappert – erfolglos. in den meisten fällen probierte ich nicht mal was an, bin ich doch, wenn ich etwas bestimmtes suche, ziemlich festgelegt in meinen vorstellungen. festgestellt, dass die europa-passage, die angeblich die einkaufsfläche in der city um ein drittel erweitern soll, über kein einziges sportgeschäft verfügt. immer näher kam ich dem ende der einkaufsgegend und war schon nah dran, zu deichmann zurückzukehren und mir das paar schwarze airwalks für 29,90 doch noch zu kaufen, obwohl es mich nicht hundertprozentig in passform und design überzeugt hatte. schließlich fragte ich noch ohne größere hoffnungen in einem mir unbekannten laufschuh-geschäft in den colonnaden, ob sie nicht auch skateboard-shuhe führten, woraufhin der freundliche verkäufer entgegnete: „nein, da musst du mal bei mantis gucken, das ist hier gleich um die ecke.“ was? wie? wo? noch nie gehört davon, aber sofort hin. ich betrat den kleinen laden und traute meinen augen kaum – wieso kannte ich diesen laden bisher nicht?: bis oben hin voll mit schönsten schuhen, gleich in der mitte stapelweise reduzierte ware. und dann dieser große pappkarton mit einzelpaaren: alle in größe 42 und alle kosteten nur 25 euro! aufgeregt probierte ich diverse mir genehme paare an, leider habe ich allerdings größe 41, sodass mir nur die 42er passen, die eher kleiner ausfallen. doch eins war dabei, und ich bin zufrieden:

neue vans

minimal in klein und groß

motiviert durch lieben haupststadt-besuch stand gestern das erste ausgehen in neuem status ohne andere hälfte an. bald einigte man sich, zunächst die kleinere party-option auszuchecken. der türsteher stimmte uns gleich freundlich, ging er doch als erstes verhandlungsangebot gleich um 60% runter mit dem eintrittspreis! von daher waren wir auch nicht so sehr entäuscht, dass das publikum komplett unbekannt und eher prollig und die musik oben im chill-bereich zu laut und dafür auf der klitzekleinen tanzfläche viel zu leise war.
mir hätte es danach zuerst eigentlich schon gereicht, aber letztlich schloss ich mich der gruppendynamik an, um gestärkt mit einem stück pizza und ausnahmsweise einem taxi doch noch zu später stunde der größeren option einen besuch abzustatten. durch gut bedachte raumtrennung war es dann angenehmerweise doch nicht so groß, wie ich gedacht hätte, dafür großartige musik, etwas symphatischere, aber auch verstrahltere menschen und sogar ein paar vereinzelte bekannte gesichte. die auswärtigen gäste waren ganz angetan von der abendgestaltung und ich habe das beruhigende und schöne gefühl gespürt, einfach zu tanzen, ohne irgendetwas bestimmtes dabei zu suchen …







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