elternbesuche doch noch angesagt

jetzt ist ja schon weihnachten und damit wird die frage hinfällig, also bevor ich gleich wie die mehrheit der 71 abstimmenden zu meinen eltern fahre, präsentiere ich euch hier mal schnell die ergebnisse auf die frage „fährst du an weihnachten zu deinen eltern?“ in der reihenfolge ihrer häufigkeit:

* ja, eigentlich jedes jahr: 46%
* nein, eigentlich nie: 13%
* ich wohne noch da: 8%
* doofe Frage, doofe Antwort: 8%
* nein, diesmal nicht: 7%
* ja, ausnahmsweise mal wieder: 6%
* ja, ich werde auf jeden fall mal vorbeischauen, aber was ist eigentlich weihnachten?: 6%
* meine Eltern feiern Weihnachten nicht: 3%
* ich habe keine eltern mehr: 1%
* aber nur wenn es wieder ringelsocken unterm weihnachtsbaum gibt!: 1%
* nein, aber sie kommen zu mir: 0%

ihr merkt schon, das ganze kommt hier etwas unmotiviert rüber, und in den 15 tagen seit beginn der abstimmung habe ich gerade mal 2 superkurze beiträge gebloggt. ich habe sogar vergessen, am 16. dezember mein einjähriges bei blogsport zu erwähnen! das internet gerät immer mehr in den hintergrund meiner aufmerksamkeit zugunsten des so genannten real life, und darüber will ich mich auch gar nicht beschweren. keine angst (oder: nicht zu früh freuen, meine lieben blogfeind_innen), ich werde das bloggen nicht aufgeben, dazu hängt doch noch zu viel leidenschaft dran. wenn ich der „öffentlichkeit“ etwas mitzuteilen habe, werde ich das auch weiterhin tun, aber wenn nicht, dann eben nicht. ist ja schließlich keine pflichtveranstaltung hier.

von dem verhältnis des on- und offline-leben handelt denn nun auch die neue frage. es sei darauf hingewiesen, dass mit „freier zeit“ die zeit gemeint ist, die nicht mit reproduktionstätigkeiten wie essen oder schlafen draufgeht.

ansonsten wünsche ich allen gutes durchstehvermögen für die feiertage, am 1. und 2. trifft man mich übrigens voraussichtlich dort.

aufheiterung im tristen lernalltag

da ich diesen http://kristi.blogsport.de/ blog mag, verlinke ich den mal…

schreibt elenore. das freut mich wirklich sehr, gerade nach dem ganzen blöden gedisse letztens.

(und sorry, dass ich es gerade weder hinkriege, auf kommentare hier zu antworten, noch mich an bestimmten die linke blogosphäre aufwirbelnden diskussionen zu beteiligen oder euch mit sonstigen interessanten storys zu versorgen, hoffe, das wird nach der sehr bald anstehenden nächsten klausur besser …)

keine träne nach

nur schade, dass er nicht mehr verurteilt wurde.

„romantische zweierbeziehung ist …“

… die erste frage, bei der ich selbst nicht mitgestimmt habe – weil ich mich nicht entscheiden konnte. weil die frage, die im engeren sinnen nicht mal eine frage ist, auch viel zu offen gestellt ist. so kann es ja alles sein. selbst die beiden zum start vorgegebenen antworten „… ein hauch von kommunismus“ (11%) und „… die stütze des kapitalismus“ (4%) stehen ja nicht einmal im direkten widerspruch zueinander – könnte man ja schließlich bei fast allen sachen sagen, die den kapitalismus erträglicher machen, die vorgeben, es gäbe ein richtiges leben im falschen, reformismus, wohnprojekte, ihr wisst schon ;-)
aber es haben einige menschen abgestimmt – mit 141 soviele wie noch nie an dieser stelle, obwohl die laufzeit mit 38 tagen nicht mal die bisher längste war. die meisten abstimmenden (24%) fanden romantische zweierbeziehung (rzb) „… manchmal ganz angenehm“, weitere 5% fanden sie einfach „toll“. dem könnte ich jetzt auch erstmal zustimmen, aber das methodische problem bei der fragestellung ist anscheinend, dass sie auch so interpretierbar sein könnte, dass es um die qualität der jeweils bewerteten rzb(s) gehen würde. es ist also fast so, als würde man nach dem wetter fragen – kommt ganz drauf an, wann und wo man ist.
eigentlich war die frage ja auch eher analytisch denn bewertend gemeint. in diese richtung tendierten die antworten „auch nur so hormonkrams“ und „eine erfindung des bürgertums um sich vom verlotterten adel abzugrenzen“, die jeweils 8% der stimmen erhielten, und wohl auch „eine reaktionäre illusion, die schwer abzulegen ist“ mit 11%. im der weiteren laufzeit nahm die verallgemeinerbare aussagekraft der hinzugefügten antworten dann allerdings teilweise etwas ab. „fürn arsch“ fanden trotzdem noch 13% zutreffend, 5% halten rzb „…für mich anscheinend unmöglich, weshalb ich mich auf wilde affären beschränke. aber dafür reichlich!“. rzb als „gar nicht so romantisch“ einzuschätzen, wie es immerhin 4% taten, klingt erst mal etwas unlogisch. und dann waren da noch „nichts für gr/ml“ (4%), „gr/ml“ hat recht!“ (1%) und schließlich „seit auschwitz undenkbar“ (3%). da weiß ich jetzt auch nicht, was ich dazu sagen soll.

die nächste fragerunde ist wieder einmal brandaktuell und bleibt im themenkomplex sozialer beziehungen. allerdings ist die fragestellung etwas eingegrenzter, sodass die nächste auswertung vielleicht etwas deutlichere tendenzen bringen kann.

neuer alter lieblingsclub

drei monate nachdem das alte domizil seine pforten geschlossen hat, war es an diesem wochenende nun soweit – endlich eröffnete das hafenklang im exil, und die großartigen räumlichkeiten konnten von der neugierigen meute in augenschein genommen werden. die opening party war wahnsinnig gut besucht und total super, statt vieler worte hier jetzt aber nur ein paar impressionen zur vorfreude auf das, was da noch kommt:

goldener salon

treppenhaus

tanzfläche







Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: