von der genealogie des suchens

Im übertragenen Sinne spricht man auch von Genealogie als einer historischen Methode, die sich auf verschiedenste Gegebenheiten der Gegenwart (z. B. Moral, Psychiatrie, sexuelle Orientierung) konzentriert und deren historische Genese erforscht und analysiert. Siehe auch: Michel Foucault: Nietzsche, die Genealogie, die Historie in: Michel Foucault: Von der Subversion des Wissens.

les ich gerade in der wikipedia. da war ich doch auch schon mal, bei diesem artikel, auf der suche nach einer konkretisierung meiner aufgabe: einer „genealogischen aufbereitung“ des xy, den literaturverweis hatte ich aber nicht weiter verfolgt. aber „von der subversion des wissens“, das sagt mir doch was. hab ich mir das nicht mal – gekauft? war das nicht – doch, das war’s: mein erstes foucault-buch, in einem meiner ersten semester, nachdem ich irgendwo aufgeschnappt hatte, das der foucault irgendwie cool wäre, oder sinnvoll zu lesen, ich weiß es nicht mehr so genau. „von der subversion des wissens“, das klang doch ganz interessant, außerdem war es das dünnste buch, also schlug ich zu im buchladen meines vertrauens, und hatte jetzt endlich auch ein foucault-buch. angelesen hatte ich es wohl mal, aber irgendwie war es im regal versackt – während mir der gute denker in diversen seminaren nähergebracht wurde und ich irgendwann das gefühl bekam, etwas von ihm zu verstehen.
jahre später nun soll dieses, mein erstes foucault-buch seinen großen moment bekommen: ab zum regal, aber nein, es steht nicht neben „sexualität und wahrheit“, hab ich es wohl mal verliehen? der blick wandert weiter, und zack, zwischen „lyotard zur einführung“ und der „geschichte der philosophie“ sehe ich das objekt meiner begierde. „nietzsche, die genealogie, die historie“ beginnt auf seite 69, sagt mir das inhaltsverzeichnis. diese schlage ich auf – und mir fällt genau von dieser seite ein lesezeichen entgegen.

Die Genealogie […] muß den Ereignissen dort auflauern, wo man sie am wenigsten erwartet und wo sie keine Geschichte zu haben scheinen […].

2 kommentare

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  1. ich mag deinen post, weiß aber nichts dazu zu sagen.

    aber bei dem voting: da hätte ich ja gerne die möglichkeit „ich guck das nicht, interessiere mich aber für den neuesten stand und für die dazugehörigen interpretationen“ zu wählen. ;)


  2. das freut mich ja sehr, dass dir das post gefallen hat und dass du das sagst, obwohl du dazu nichts zu sagen weißt *rotwerd*

    und zu der umfrage: ja, da hätte man schon etwas mehr auswahl geben können, aber meine intention bei der umfrage war diesmal, das wirklich etwas eingeschränkt zu halten und nicht so ausfleddern zu lassen, denn solche „abers“ kann man ja schließlich auch per kommentar mitteilen – was ich im übrigen sehr erfreulich finde, wenn es dich interessiert, denn eigentlich schreibe ich ja auch nicht für das google-publikum ;-)


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