postautonomer feminismus?

aus dem script geflogen, aber zu schade für den papierkorb, stelle ich den (noch sehr unausgegorenen) gedanken hier zur diskussion:

Auch wäre zu untersuchen, ob beispielsweise gegenüber dem autonomen Feminismus der 1980er und 90er Jahre mittlerweile von einem „postautonomen Feminismus“ gesprochen werden könnte, der Elemente der Queer Theory integriert und dabei aber an so genannten „Essentials“ wie der – zumindest teilweise – autonomen Organisierung von Frauen festhält.

diese vortragsfolien mal als anregung dazu.

2 kommentare

der URI für den trackback dieses eintrags ist: http://kristi.blogsport.de/2007/04/19/postautonomer-feminismus/trackback/

  1. die überlegung finde ich ganz schlüssig, auch im zusammenhang mit dem vortrag von melanie, zu dem du die folien verlinkt hast, bzw. ihrer diss. so wie ich das verstanden habe, problematisieren die von ihr interviewten, eher autonom organisieren frauen die ausschlüsse, die sie damit zwangsweise produzieren, durchaus. sie haben sich aber dafür entschieden, ne bestimmte art von politik zu machen und ihre ziele mit bestimten mitteln zu verfolgen.

    ich finde dazu auch den gedanken spannend, über eine politik nachzudenken, die nie unschuldig sein kann und (bewusst?) aus einer situation der unentscheidbarkeit heraus handelt. so harraway und derrida-mäßig :)


  2. http://www.barnard.edu/sfonline/blogs/


RSS-feed für kommentare zu diesem eintrag

kommentar hinterlassen

leider ist der kommentarbereich für dieses mal geschlossen.




Datenschutzerklärung




Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: