konzertbesuche

nach einigen wochen habe ich mal wieder meine fotos auf den rechner gezogen und es waren einige dabei, die ursprünglich entstanden, um die entsprechenden rezensionen zu illustrieren. da diese aber nie geschrieben wurden, gibt es heute eine art rundumschlag, mehr bild und weniger text.
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neuer alter lieblingsclub

drei monate nachdem das alte domizil seine pforten geschlossen hat, war es an diesem wochenende nun soweit – endlich eröffnete das hafenklang im exil, und die großartigen räumlichkeiten konnten von der neugierigen meute in augenschein genommen werden. die opening party war wahnsinnig gut besucht und total super, statt vieler worte hier jetzt aber nur ein paar impressionen zur vorfreude auf das, was da noch kommt:

goldener salon

treppenhaus

tanzfläche

partyausflug

bevor ich mich jetzt gleich ins lernen für die nächste klausur stürze, möchte ich meinen verehrten leser_innen doch nicht vorenthalten, dass ich ein schönes wochenende in berlin verbracht habe. minipli 225am freitag ging’s zur peng!peng!megapeng!-party mit auftritt von minipli 225. so hundertprozentig überzeugend war das zwar alles nicht, zwischenzeitlich immerhin ein bisschen getanzt, doch die party auch schon um halb vier zu ende – aber ich war ja gut begleitet, und da geht man ja auch gerne mal früher nach hause … eine verabredung mit torsun brachte uns schließlich auf dem rückweg noch die bekanntschaft mit atomsommer ein, mit dem, wie sich herausstellte, ich nicht nur virtuelle bekannte teile. dementsprechend traf man sich auf der wg-einweihungs-party am samstag auch schon wieder, dort war es auch ohne tanz ganz nett, etwas kleiner als erwartet, aber dafür nette leute, die wohnung mal wieder super (freu mich auch schon auf die dortige wg-suche!), musik sehr angenehm und die karaoke blieb glücklicherweise ein kurzes vergnügen.
zwischendurch noch ein paar freund_innen getroffen, kulinarischen und anderen genüssen gefrönt und schließlich eigenhändig die ganze autostrecke bewältigt, für mich als selten fahrende doch eine herausforderung! die zeit wird jetzt zwar immer knapper, aber so ein wochenende mal rauszukommen, hat sich doch auf jeden fall gelohnt.

auswärts gefeiert

die review eines wunderschönen verlängerten wochenendes findet sich hier, ich hätte sie nicht besser schreiben können. bleibt mir nur noch, die fotos von dem konzert zu zeigen:

world inferno friendship society

robocop kraus

minimal in klein und groß

motiviert durch lieben haupststadt-besuch stand gestern das erste ausgehen in neuem status ohne andere hälfte an. bald einigte man sich, zunächst die kleinere party-option auszuchecken. der türsteher stimmte uns gleich freundlich, ging er doch als erstes verhandlungsangebot gleich um 60% runter mit dem eintrittspreis! von daher waren wir auch nicht so sehr entäuscht, dass das publikum komplett unbekannt und eher prollig und die musik oben im chill-bereich zu laut und dafür auf der klitzekleinen tanzfläche viel zu leise war.
mir hätte es danach zuerst eigentlich schon gereicht, aber letztlich schloss ich mich der gruppendynamik an, um gestärkt mit einem stück pizza und ausnahmsweise einem taxi doch noch zu später stunde der größeren option einen besuch abzustatten. durch gut bedachte raumtrennung war es dann angenehmerweise doch nicht so groß, wie ich gedacht hätte, dafür großartige musik, etwas symphatischere, aber auch verstrahltere menschen und sogar ein paar vereinzelte bekannte gesichte. die auswärtigen gäste waren ganz angetan von der abendgestaltung und ich habe das beruhigende und schöne gefühl gespürt, einfach zu tanzen, ohne irgendetwas bestimmtes dabei zu suchen …

märchenhaft

als zweiten teil der nachträglichen wochenendbesprechung soll das karl-heinz-konzert am sonntagabend nicht unerwähnt bleiben. ich verfolge die entwicklung dieser band ja schon seit jahren, und es lässt sich eine stetige verbesserung feststellen.
karl-heinz wie an der illustration dieses beitrags zu sehen ist, toppten sie diesmal schon allein optisch alle erwartungen, wie aus dornröschens schloss entsprungene feen betraten sie die bühne, um ihr heimspiel zu begehen. musikalisch lassen sie sich schwer beschreiben, aber wer einmal die chance hat, sie live zu sehen, sollte sie sich nicht entgehen lassen!
als importierten folgeact hatte man zea geladen, die zwar mit den ersten noisigen geräuschen etwas erschreckten, aber später die, die sich nicht haben abschrecken lassen, mit wunderbar mitwippbaren elektronischen klängen belohnten.

besser spät als nie

das erwartete großartige wochenende wurde dann doch etwas länger, sodass jetzt erst der zeitpunkt gekommen ist, um die öffentlichkeitsrelevanten berichte abzuliefern. fangen wir mal mit dem freitag an: trotz meiner empfehlung versammelten sich eher wenige menschen, um den zweiten teil des elektronischen widerstands zu genießen, was mir persönlich allerdings nicht so viel ausmachte, hatte ich doch die beste partybegleitung ever an meiner seite. aber selbst schuld, ihr anderen, denn dort wurde einiges geboten: allein die von rocky beach performte techno-oper in badekappen verpasst zu haben wäre schon bedauernswert, doch das gesamte spektakel bot ein local-heroes-higlight nach dem anderen. über gladbeck city bombing berichtete ich ja schon kürzlich, sie waren wieder groß (aufgrund des größeren respektive leereren raumes kam der stimmungsfaktor allerdings nicht ganz an das level von vor zwei wochen ran), und auch subdual vs. antiartich wusste seine fans zu begeistern. das keller-programm habe ich zwar größtenteils verpasst, aber der kurze aufenthalt dort unten war auch äußerst prickelnd. zur abrundung des wunderschönen abends dann noch tanzbarster minimal von gesine, und jetzt kann nur noch gehofft werden, dass part III nicht lange auf sich warten lässt.

überraschend unterhaltsam

aufgrund wichtiger beschäftigungen etwas verspätet, sollte die nadir-soli-party doch noch mit einer rezension gewürdigt werden. xrfarflightes eröffneten xrfarflight, die ich, ohne dass es mir vorher bewusst war, vor einigen jahren schon mal gesehen und von damals auch in guter erinnerung hatte. nur zu zweit auf der bühne ließen sie es postrockig-melodiös krachen, wie es andere nicht einmal mit der doppelten besetzung schaffen, es war schon mal ein guter start.
nach einer recht ausgedehnten umbaupause folgten gladbeck city bombing. auch bei diesem duo erkannte ich unerwarteterweise einen bekannten auf der bühne, aber das, was die dort abgezogen haben, war noch überraschender, und zwar im positivsten sinne. elektropunk mit unterhemd und stirnlampe, nur von der feinsten sorte. gladbeck city bombinges gab nach einiger zeit in dem streckenweise schon fast überfüllten konzertraum niemanden mehr, der nicht wenigstens mit den fingern wippte, zugaben wurden so lange gefordert, bis das junge projekt aus mangel an weiteren stücken schon wiederholungen spielen musste (an dieser stelle sei nochmal darauf verwiesen, dass diejenigen, die den großartigen auftritt verpasst haben, am 20.10. eine erneute gelegenkeit bekommen).
da es sich am samstag aber nun nicht um ein einfaches konzert, sondern um eine dieser dort sehr seltenen drei-ebenen-partys handelte, war die veranstaltung noch lange nicht gelaufen. zwar war die tanzsituation nicht optimal – der durchgang in der mitte ist als dancefloor wohl einfach nicht geeignet und unten ist das ja auch immer so eine sache –, aber mir reichte schon die präsenz einiger lieber menschen. auch wenn einzelne in den endstunden ihr partybedürfnis noch nicht voll befriedigt hatten (woran möglicherweise ihr spätes erscheinen nicht ganz unschuldig war), war es zumindest für mich in der tat ein sehr schöner abend.

leckerer vorgeschmack

als sehr exklusive veranstaltung gestaltete sich der gestrige auftritt von alexis o‘hara. nur rund zwanzig menschen standen und saßen im raum verteilt und lauschten ihren interessanten elektronischen klängen und gesangsperformances. wir kamen zwar leider etwas zu spät und verpassten so die hälfte des konzerts, weil der angekündigte support augefallen war. stattdessen gab es aber im anschluss aber noch musik und ein video von „rocky beach“, trotz der wenigen restlichen anwesenden, deren zahl sich um die zehn belief, entwickelte sich eine unerwartete tanzflächendynamik. großartigstes elektronisches repertoire wurde da aufgefahren, sodass keine_r sich der bewegung entziehen konnte. insgesamt konnte der abend als ein vorgeschmack auf ein bald anstehendes event gewertet werden, dass ich entgegen meiner gewohnheit meinen leser_innen überaus ans herz legen möchte – wer schon immer mal (wieder) nach hamburg kommen wollte, hier ist ein anlass – am 20. oktober 2006 ab 22 uhr in der flora für schlappe 5 euro:

electronic resistance II

live-acts:
istari lasterfahrer (breakcore)
trafo (minimal techno, bremen/potsdam)
gladbeck city bombing (techno punk)
fyoelk (minimal techno, berlin)
subdual vs. antiartich (polit antitainment)
rocky beach (techno performance)
billy rubin (minimal techno)
brigitte rücklicht (electro)

djs:
gesine pertenbreiter (strom.)
anonuem (bruchstellen-rec.)
misanthrop (indietronics)
aleksander mir (elektronikmilieu)

öde kante

aufgrund der freundlichen einladung meines ältesten freundes verschlug es mich gestern zum kante-konzert. die sind ja mittlerweile eine ziemlich bekannte band geworden, anders als vor ca. 4-5 jahren, als ich sie zuletzt sah und begeistert war. dementsprechend war die neuerdings beliebte konzert-location auch gut gefüllt, im hinteren bereich war es allerdings noch angenehm leer. kante die vorband nicht erwähnenswert (ich weiß auch nicht mal ihren namen), war mein erster eindruck vom hauptact: „der gesang ist viel zu laut!“, sofort gefolgt von „die haare des sängers sind viel zu lang!“
wohl verstärkt durch meine unkenntnis der neueren stücke fand ich die gesamte veranstaltung eher langweilig, dieser neue rockigere stil hat mich nicht überzeugt. vielleicht ist es auch einfach weder meine szene (ich kannte niemanden) noch meine musik, zumindest nicht mehr. vielleicht ist es auch einfach keine gute live-band. statt der versprochenen elektro-party im anschluss gab es dann so ’nen alternative-scheiß, weshalb wir uns als anschlussplan glücklicherweise für den konsum günstiger alkoholischer getränke an einem anderen ort entschieden.




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