maus

aus mangel an energie für „echten“ content und weil ich mich sogar einigermaßen ein ganz klein bisschen drin wiederfinde bzw. mit dem ergebnis ganz gut abfinden kann:

You Are A: Mouse!

mouseSome people are scared of mice while others find them cute and cuddly. As a mouse, you forage for food and manage to sneek into everything, but prefer to stay out of sight. The phrase „quiet as a mouse“ isn‘t for nothing, however surprise one and expect a squeek!

You were almost a: Parakeet or a Kitten
You are least like a: Puppy or a SquirrelTake the Cute Animal Quiz

via

endlich

die hohe auflösung ist auch am ende der welt angelangt:


(c) google earth

abgesehen davon, dass ich diesen blick gern mal wieder im sentimental-ungläubig-glücklichen gefühl des landeanflugs genießen würde, kann ich aber gerade nicht klagen :-)

nichtblog

gestern abend beim saalschutz-konzert (mein erstes, welches mir im übrigen gut gefallen hat) diesen beitrag auf der rückseite eines flyers gefunden, den ich jetzt mal ungeachtet der möglichen intention der_des mir unbekannten verfasser_in zu einem doch-blog mache. kommentieren könnt ihr dann ja selbst:

die umfrage …

… müsste jetzt wieder funktionieren, ein herzlicher dank fürs fixen geht an lysis, und kristi * bittet um eure stimmen.

und ein vielversprechendes neues blog habe ich auch gerade entdeckt. bitte weiter so, da gibt es noch einiges auszugraben …

back to the roots

da schreibt man eine eigentlich harmlose partyrezension, antwortet (ok, vielleicht etwas unbedacht) freudig einem kommentar, und plötzlich gerät das ganze aus dem ruder und es entwickelt sich ein battle, wie ihn dieses blog seit monaten nicht mehr gesehen hat. weitere wortmeldungen sind da durchaus erwünscht, aber ich weiß dazu momentan eigentlich nicht mehr so viel zu sagen.

zeit, zurückkehren zu den üblichen banalitäten, um dem wohl nicht allzu bekannten untertitel dieses blogs gerecht werden (der da übrigens lautet: „hauptsächlich spinnkram“). zwei themen habe ich für heute vorgesehen. zunächst geht es um ein kleines neues feature von kristi *, vielleicht habt ihr es schon bemerkt: das favicon, wie der fachbegriff lautet, das kleine symbol in der adresszeile des browsers und in der lesezeichen-symbolleiste – mal davon ausgehend, dass ihr den entsprechenden link dort vermerkt habt ;-) . ich bin ein großer fan dieser symbolleiste und habe es zu einem sport gemacht, die anzahl der lesezeichen soweit es geht zu steigern. im moment bin ich bei 42, kann da jemand mithalten? damit man aber den namen des bookmarks leerlassen und somit den aufgewendeten platz erheblich reduzieren kann, ist es notwendig, dass die jeweilige seite so ein besagtes favicon bereitstellt (sonst findet man sich ja gar nicht mehr zurecht). dem sollte kristi * nun nicht länger hinterherstehen, und für halbwissende wie mich gibt es dann da so nette tools wie dieses. dafür braucht man nur ein quadratisches bildchen (leicht herzustellen z.b. mit einem kleinen programm wie photofiltre), und nach ein paar schritten des hoch- und runter- und wieder hochladens muss man dann nur noch einen kurzen code in die index-datei einbauen und schon steht das bildchen oben. und es gefällt mir so gut, dass ich am liebsten ständig draufklicken würde …

nun zum zweiten thema des heutigen abends. da der blöde bohlen in letzter zeit verstärkt die öffentlichkeit sucht, scheint es, dass dsds (ihr erinnert euch? damit hat kristi * euch schon in der ersten hälfte des jahres die ganze zeit genervt) bald wieder los geht (wird ja auch langsam zeit, postars läuft schließlich nur noch einen guten monat!). aber wann, das scheint rtl noch nicht so ganz klar zu haben, zumindest habe ich diese angabe weder dort noch bei der diesbezüglich eigentlich immer gut informierten wikipedia gefunden. aber für alle, und ich nehme an unter meinen leser_innen befinden sich dutzende davon, die gerne noch mitmachen wollen: morgen um 12 in berlin gibt es das letzte casting, für das man sich nicht mal anmelden muss!
interessant ansonsten an meinen diesbezüglichen rechercheergebnissen: mark medlock scheint der einzige „superstar“ zu sein, der bisher bei allen zuschauervotings (es gibt da ja ewig viele runden) auf dem ersten platz war! was mich auch zu der frage bringt, ob sein erfolg diesen traumergebnissen gerecht wird? da ich ja weder musikfernsehen habe noch mein radio solche lieder spielt, bin ich da ziemlich uninformiert und habe leider auch noch nie ein lied von ihm gehört. nun ja. ihr vielleicht? die neuste single ist anscheinend gerade rausgekommen. sagt zumindest wikipedia.

sehr erleichtert bin ich aber darüber, dass der firefox so nett ist, beim wiederherstellen kürzlich geschlossener tabs den dort vorher eingetragenen inhalt mitzuliefern. sonst wäre dieser beitrags aufgrund eines falschen klicks jetzt weg, dann müsstet ihr diesen spinnkram zwar nicht lesen, aber ich würde mich zumindest ziemlich ärgern.

war früher alles besser?

ich hatte die noch nie gesehen und kannte nur einzelne stücke, doch irgenwie hatte ich das schon im gefühl, dass sie mir gefallen würden. aber dass die soooo geil sind, wusste ich nicht. es grenzte nahezu an ekstase, man war sich vertraut in den ersten reihen.

kristi über ihr erstes egotronic-konzert im november 2005

torsun und hörm waren wieder mal ganz groß. die erste reihe war allerdings von ein paar jungen mädchen belegt, die durchaus auch bei tokio hotel reingepasst hätten, aber ihre textkenntnis ließ darauf schließen, dass sie schon absichtlich da waren. tanzte ich also neben necator (…) in der zweiten. zeitweilig gab es sogar richtig pogo, und ich fand es insgesamt richtig schön.

kristi über ihr zweites egotronic-konzert im april 2006

als das publikum nicht ordentlich genug mitging, wurde übrigens ein kasten bier spendiert. mir hat es allerdings auch ohne alkoholische bestechung gefallen, aber apropos: danke nochmal für den gratisvodka!

kristi über ihr drittes egotronic-konzert im dezember 2006

und das vierte im oktober 2007? nun ja, wie torsun schon schrieb, war es ausverkauft und die bühne wurde gestürmt. aber machte es das besser? ok, ich muss zugeben, meine mitgebrachte stimmung war an diesem abend nicht die beste, aber lust zu feiern hatte ich trotzdem. leider ist das aber nicht so richtig gelungen. ausverkauft hieß in diesem falle eben auch: der konzertraum war ziemlich voll. subdual hat das in seiner gestrigen radiosendung so schön auf den punkt gebracht: bands werden eben größer und damit geht dann auch die nette kuschelstimmung verloren. das ist natürlich schön für egotronic, jede band sucht ja den erfolg. und klar ist es auch super, wenn das publikum von alleine mitgeht und gar nicht erst groß dazu angehalten werden muss. aber ich fühlte mich in der ersten, und auch in der zweiten reihe nicht mehr wohl, suchte mir dann lieber ein plätzchen am rande, hielt mich gar eine weile im vorraum auf. ein grund war der gestank im raum: wie mir aus insider-kreisen zugetragen wurde, hatte in der vorwoche eine band dort etwas ausgeschüttet, was immer noch ziemlich nach kotze roch. ein anderer, und wohl eher ausschlaggebender grund war aber die attitüde des publikums, die stärker an fußballhooligans erinnerte als eine mir genehme partystimmung zu verbreiten. sicher, die leute hatten ihren spaß und den will ich ihnen auch gar nicht nehmen. nur gefiel mir persönlich es damals besser, als man entspannt mit seinen freund_innen tanzend vorne stehen konnte, ohne sofort von einer mit den armen in die luft hauenden und parolenskandierenden meute weggerempelt zu werden. aber was soll’s, die dinge ändern sich eben … und kristi natürlich auch.

viel zu voll

dass gestern ausgiebig gefeiert werden musste, war nach einer sich ewig hinziehenden gesundheitlich bedingten ruhephase klar. nur wo, stellte sich die frage. letzendlich reichten nicht eine, nicht zwei, nicht mal drei partys aus, um das bedürfnis zu stillen, sondern es musste annähernd alles ausprobiert werden, was der abend so bot.
es ging los mit meinem ersten besuch einer lesung von timolin, den ich seit gut zwei jahren schon gerne mal on stage erleben wollte. das thema war jetzt nicht das spannendste – es ging ums abitur –, aber die performance war nicht schlecht. und außerdem wurde mir sogar eine geschichte gewidmet, wann hat man das schon mal. oben im lesesaal war es angenehm leer, aber die party unten im selben etablissement war hoffnungslos überfüllt – eine tatsache, die sich über den abend durchziehen sollte. so etwa bei der nächsten station, wo sich geschätze 150 personen auf einer wg-party in zwei zimmern drängten. einen sekt geholt, mantel abgelegt, eine kurze runde gemacht, den mantel gleich wieder angezogen und einen platz auf der bank im hof ergattert, von wo aus der weitere verlauf geplant wurde. immerhin konnte ich die anderen überzeugen, der flshbx einen besuch abzustatten, die verni- und finissage in einem rutsch erledigte. ich finde ja neue locations immer spannend, die musik war auch die beste des abends, nur leider war es: hoffnungslos überfüllt. an zugang zum tanzraum war nicht zu denken, und so blieb es auch hier bei einem kurzen besuch.
als endstation winkte eine 80er-party im berufsjugendlichen-zentrum, was mir als alleinige option doch zu langweilig und altbekannt vorgekommen wäre, aber nach dem gedränge in den zuvor besuchten orten wie eine oase vorkam. bereits beim reinkommen fühlte es sich gewissermaßen wie ein nach-hause-kommen an, bekannte lieder, ein bekannter ort und bekannte gesichter, nicht zu warm und nicht zu kalt, nicht zu voll und nicht zu leer. eine kurze akklimatisierungsphase im sitzen brauchte ich zwar, war doch der bisherige abend nicht ganz ohne abstimmungsspannungen verlaufen. dann aber fing ich einfach an zu tanzen und der stress löste sich langsam. spätestens als ich zu „irgendwie, irgendwo, irgendwann!“ einen kurzen augenblick der euphorie erlebte, wusste ich, wonach ich mich gesehnt hatte. der verlust meiner kapuzenjacke (mir wurde da bisher noch nie was geklaut!) wurde dann noch dadurch ausgeglichen, dass sich überraschend ein höchst interessanter kontakt ergeben hat, sodass ich am ende einfach glücklich ins bett fallen konnte, mit dem zufriedenen gefühl, diesmal meinen plan durchgezogen und nichts verpasst zu haben.

nichts zu lachen

die falten-umfrage fanden wohl einige jetzt nicht so spannend und sie stand da jetzt eigentlich auch viel zu lange. aber erst jetzt konnte ich mich für eine neue drängende frage entscheiden.
hier also die ergebnisse der umfrage: „guck mal in den spiegel: hast du stärkere stirnrunzelfalten oder stärkere lachfalten?“, die seit dem 29. juli zu beantworten war: 30% der 66 stimmen entfielen auf „stärkere stirnrunzelfalten“. an zweiter stelle dann mit 23%: „die meisten falten habe ich am bauch, wenn ich sitze“. das war jetzt zwar nicht die frage, aber was soll’s. jeweils 12% haben entweder „stärkere lachfalten“ oder „noch gar keine falten“, nur 6% „beides ziemlich viel“. stattdessen fanden 11%: „falten? is doch nur lookism!“. wobei ich ja sagen würde, dass der lookism hier erst anfängt, wenn man falten hässlich findet. wenigstens fand ich die antwort noch etwas humorvoll, im gegensatz zu der von 5% gewählten aussage „ich habe nur eine falte, und die is rasiert“. wenn ihr sonst keine probleme habt, bitte. eigentlich ging es ja um das gesicht. aber anscheinend guckt ihr euch wohl gerne was anderes im spiegel an. ach so, eine antwort, die wahrscheinlich keiner verstanden hat, war ein persönlicher gruß von jemandem, der die frage aus gründen der sprachbarriere nicht verstanden hat und tut deshalb zur auswertung nichts zu sache.
was also das gesamtbild betrifft: kristis leser_innen runzeln also insgesamt eher die stirn, als dass sie lachen. kristi fühlt sich also in guter gesellschaft. gibt ja auch nicht so oft was zu lachen, aber anscheinend immer mehr zu kritisieren.

mein erster mantel

ich war heute zu einer dieser gutbezahlten gesprächsrunden eingeladen, wo leute, die sich scheinbar meistens als vollzeit-berufstätige mit herbeihalluziniert wirkenden jahresgehältern, quotengerechten schulabschlüssen und gerne wohl auch ausgedachten arbeitsplätzen ausgeben, professionell befragt werden (denn die meinung von hartz-IV-empfänger_innen interessiert den kunden ja nicht, die können die produkte dann ja später eh nicht kaufen und sind deshalb auch nicht repräsentativ für die zielgruppe), was allein schon dadurch ziemlich absurd ist, dass vollzeit-arbeitende im regelfall nicht mal eben tagsüber ein paar stunden freimachen können, aber irgendwie scheinen die kunden diesen widerspruch nicht zu bemerken oder zumindest nicht bemerken zu wollen.
nun ja, das schicksal – oder wohl eher die quote – war mir in diesem falle gnädig, denn ich wurde „ausgemustert“ und konnte mit meinem geld sofort abziehen. statt stundenlangem rumgeschwafel über produktinnovationen, werbestrategien und vermarktungsideen durfte ich mich nun direkt in die konsumwelt stürzen und das nun praktisch umsonst erhaltene geld wieder ausgeben. und siehe da: im selben laden, in dem ich letztes jahr mein höchst erfreuliches turnschuh-schnäppchen gemacht hatte, wartete auch diesmal eine überraschung auf mich. den „sale“-ständer durchcheckend (unreduzierte ware kann ich mir in solchen läden dann doch nicht leisten), an diversen emily-the-strange-shirts vorbei, stieß ich auf eine kleine auswahl heruntergesetzter – wintermäntel. nun muss ich dazu anmerken, dass ich bis auf den gut 30 jahre alten wildleder-mantel meiner mutter, der dann doch etwas eng sitzt und nur in absoluten ausnahmefällen zum einsatz kommt, noch nie einen mantel mein eigen nannte. aber, vielleicht ist es dann doch das alter (irgendwann muss man ja wenigstens so tun, als wenn man erwachsen wäre), es schien der moment gekommen zu sein, meine mantel-verachtung aufzugeben, denn ein schwarzes exemplar der mir bis dato unbekannnten marke ragwear sprach mich sofort an. begünstigt durch den reduzierten preis von nicht mal fünfzig tacken und einen style, der eben nicht nach h&m aussieht, musste ich einfach spontan zuschlagen – denn wo sonst bekommt man zum herbstanfang winterbekleidung zum halben preis? plötzlich erschienen die vorteile eines mantels, meinerseits sonst stets ausgeblendet, ganz deutlich auf der hand: nie mehr kalte nieren, nicht mal beim fahrradfahren! selbst die oberschenkel kriegen noch ein bisschen wärme ab! man könnte dazu sogar einen rock anziehen und es würde gut aussehen!
auch wenn das glück des konsums ein täuschendes ist, musste ich mir doch zugestehen, dass mir der spontane kauf eine gewisse freude bereitete, und meine laune plötzlich einen sprung nach oben machte. zumindest kann der winter jetzt kommen, ich bin auf ihn vorbereitet.

schwarz vor augen

seit langem mal wieder eine mit freude erwartete party in der flora, endlich mal wieder ein partybericht auf diesem blog. eine angenehme besucherstärke (erst später erfuhr ich von einem einlassstopp, der sichtbar rechtzeitig verhängt wurde), viele liebe menschen dabei.
dem keller stattete ich einen kurzen besuch ab, einige schwören ja auf diese alles-fliessst-höhle, doch mir war es dann doch zu krass. die lautstärke der gar nicht mal schlechten musik konnte ich mit meinen festgedrückten ohrstöpseln ja gerade noch ertragen, doch für die restlichen umstände war ich vielleicht einfach schon zu alt (nicht nur gemessen an den umstehenden): die einzige beleuchtung bestand aus einem irgendwie seltsam eingestellten stroboskop, und ansonsten war der ganze raum voll mit nebel. einmal kämpfte ich mich tastend gegen das blendende (wenn den vorhandene) licht nach vorne, als dann aber eine schwade aus der maschine direkt unter mir hervortrat, hatte ich das gefühl, mir wurde schwarz vor augen – wurde es auch, nur lag es nicht an mir, sondern an der umgebung. dieses gar-nichts-mehr-sehen-können war für meinen körper dann doch zuviel, an den dichtgedrängt stehenden mich festhaltend fand ich meinen weg zurück nach oben, war froh, dass ich es geschafft hatte und ließ mich da unten vorsichtshalber nicht mehr blicken.
der weald-teil in der halle war dann doch eindeutig mehr mein ding, pantha du prince fand ich wieder sehr überzeugend (und da lass ich mir gar nichts sagen, wenn leute, die auf goa stehen, hier nicht auf ihre kosten gekommen sind). auch danach noch eine ganze weile schön entspanntes tanzen, mit reichlich platz zu angenehmsten minimal-klängen, so muss eine party sein. gerne wieder, danke schön.







Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: